Das klassische Triphala-Ghee wird mit zwei Flüssigkeiten gekocht: einem Dekokt der Früchte und Milch. Dieser Beitrag folgt dieser Methode, und sie ist es, die ein Ghritham von in Fett eingerührtem Fruchtpulver trennt.
Zuerst das Dekokt
Kashaya, das Dekokt, entsteht durch Sieden der grob gebrochenen Früchte in Wasser, bis das Volumen um den von den Texten angegebenen Anteil verringert ist. Die Flüssigkeit trägt, was Wasser den drei Früchten entziehen kann; der Rückstand ist nicht das, was weitergeht.
Dann die Paste
Kalka, die Paste, wird frisch aus denselben Früchten gerieben. Ihr Zweck unterscheidet sich von dem des Dekokts: sie bringt festes Material während des Kochens in unmittelbaren Kontakt mit dem Fett, und das klassische Verhältnis von Paste zu Fett wird angegeben, nicht geschätzt.
Dann die Milch
Milch tritt dem Dekokt als zweite Flüssigkeit zur Seite. Da Milch leicht anbrennt, verläuft das Kochen langsamer und niedriger, als es eine reine Wasserzubereitung erlaubte, und die Texte behandeln die entstehende Zubereitung als eigene Familie neben den Ghees aus reinem Wasserdekokt.
Wissen, wann aufzuhören ist
Die Fertigkeitsproben sind die klassischen: die Paste rollt sich zu einem Docht, der sauber brennt, der Schaum setzt sich, und das Geräusch des die Pfanne verlassenden Wassers hört auf. Ein zur Einnahme durch den Mund bestimmtes Ghee wird in der Regel bis zum Madhyama Paka geführt, dem mittleren Grad.
Das Ergebnis
Triphala Ghritham ist genau dies: Ghee, Milch und die drei Früchte, und sonst nichts. Maha Triphala Ghritham folgt der klassischen Unterscheidung mehrerer Flüssigkeiten und der Ziegenmilch. Die allgemeine Methode steht im Ghritham-Überblick.
Häufige Fragen
Warum sowohl ein Dekokt als auch eine Paste?
Sie leisten Verschiedenes: das Dekokt trägt, was Wasser auszieht, die Paste bringt festes Material während des Kochens in Kontakt mit dem Fett.
Warum wird hier Milch verwendet?
Weil die klassische Rezeptur sie vorschreibt. Milchbasierte Ghees gelten in den Texten als eigene Familie neben den Ghees aus Wasserdekokt.
Woran wird das Ende des Kochens erkannt?
An den klassischen Zeichen: der Dochtprobe, dem sich setzenden Schaum und dem Ende des Geräuschs entweichenden Wassers.
Dieser Artikel dient Bildungszwecken und beschreibt die klassische ayurvedische Überlieferung. Die genannten Produkte sind Nahrungsergänzungsmittel, kein Ersatz für eine abwechslungsreiche, ausgewogene Ernährung, und nicht dazu bestimmt, Krankheiten zu diagnostizieren, zu behandeln, zu heilen oder zu verhüten. Nehmen Sie klassische Ghee-Zubereitungen unter Anleitung einer qualifizierten ayurvedischen Fachperson ein.